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Fortbildung: „Junge Wilde“ - eine Herausforderung für jede Gruppe

Immer häufiger sehen sich Mitarbeitende aus (Förder-)Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen jungen Menschen gegenüber, die als „jung und wild“ bezeichnet werden.

Sie sind lernbehindert oder leicht geistig behindert und im Vergleich mit anderen intellektuell stark. Neben positiven Eigenschaften, wie z.B. eine gute Kommunikationsfähigkeit, Interesse an Maschinenarbeit und Beziehungen, zeichnen diesen Personenkreis aber auch fortgesetzte Regelverletzungen, eine hohe Konfliktbereitschaft und eine verminderte Problemlösefähigkeit aus. Im Hintergrund stehen oft schlechte Erfahrungen in der bisherigen Biografie (Vernachlässigung, Drogen, Kriminalität). 

Die Teilnehmenden erhalten In dieser Fortbildung Hinweise zur Gestaltung einer positiven Arbeitsbeziehung mit den „jungen Wilden“. Vor dem Hintergrund eines Verständnisses für diesen Personenkreis werden pädagogische und systemische Handlungsmöglichkeiten für schwierige Situationen gemeinsam entwickelt.

Zielgruppe: Fachkräfte aus der WfbM sowie Beratungslehrer/innen und Lehrer/innen von Schüler/innen mit einem besonderen Förderbedarf im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung

Seminarleitung: Claus Dünwald, Diplom-Psychologe, Systemischer Berater und Supervisor, Arbeitsschwerpunkt: Soziale und berufliche Rehabilitation
Ort: Bathildisheim e.V., Bathildisstraße 7, 34454 Bad Arolsen
Uhrzeiten: 25.10.2017: 10 - 17:30 Uhr und 26.10.2017: 9 - 16:30 Uhr