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Der Schmetterling in der Raupe

Gedanken eines Schülers zur Fastenzeit und zu Ostern

War schon interessant. Wir vom Schülerinterat haben uns ein paar Mal getroffen und darüber nachgedacht und erlebt, wie es sich anfühlt, zu glauben, dass Gott in jedem Menschen (auch in mir und in dir) etwas ganz Wundervolles, Großes und Einmaliges angelegt hat. In jedem von uns ist das drin: So wie der Schmetterling in der Raupe -  das ahnt auch erst mal niemand. Aber vielleicht ist es ja wahr! 

Wir haben mal überlegt: Jeder von uns hört gerne Musik. Jeder hat da seine eigenen Lieblingslieder. Manchmal sind das ganz tolle Texte, die einen persönlich ansprechen. Ich zum Beispiel mag zurzeit besonders: „Deiche“ von Jennifer Rostock.
„Es ist immer das Gleiche:
ich brauch ruhiges Blut,
doch die nächste Flut
überschwemmt alle Deiche.
Und ich kann nichts dagegen tun.“

Als Abschlussabend für unsere Fastenzeit haben wir also eine Disco organisiert. Da konnte jeder „seine Musik“ mitbringen. 

Ich glaube, dass das stimmt: in jedem von uns ist etwas besonders Einmaliges und Schönes drin. Es muss nur wachsen und sich entwi-ckeln. Und eines Tages…. 

Gleichzeitig haben wir in der ganzen Zeit von Aschermittwoch bis zu den Osterferien auf den Nachtisch verzichtet. Manche Gruppen haben sogar entschieden, Nutella zu „fasten“. So haben wir ein bisschen Geld gespart. Und wir haben Geld einge-nommen: An einem Tag waren Mitarbeiter und Jugendliche im Eingang vom Herkules-markt und haben dort Waffeln gebacken und verkauft.
All das Geld, das zusammengekommen ist, wollen wir für einen guten Zweck spenden. In diesem Jahr soll das eine Gruppe vom PUNKT be-kommen: Da treffen sich regelmäßig Kinder von Eltern, die psychisch krank sind. Manchmal haben die bestimmt auch Lust, was Schönes miteinander zu unternehmen. Wir haben uns auch vorgenommen, sie nach den Ferien mal einzuladen. Wäre doch schön, wenn wir miteinander Eis essen gehen könnten: Lauter einmalige, wunderschöne und wichtige Menschen!